Drucken

Beim Spitzenreiter den Aufwärtstrend fortgesetzt

Der Spitzenreiter Baindt/Baienfurt wollte sicherlich etwas für das Torverhältnis tun. Nur hatten sie die Rechnung nicht mit uns gemacht….Die Fehler aus dem letzten Spiel in Tettnang wurden in der Woche analysiert und aufgearbeitet. Trainer Heiko Hollmann, der den 1. Trainer Elton (berufsbedingt verhindert) vertrat, stellte die Mannschaft auf das neue Spielsystem ein. Er wollte, dass seine Jungs aggressiv, körperbetont und an der Grenze des Erlaubten in die Zweikämpfe gehen.

Die Mannschaft wurde gegenüber dem Spiel in Tettnang auf drei Positionen verändert. David Frank rutschte in die Innenverteidigung, Niklas Müller ins Mittelfeld und Flo Deiss ins Tor. Das Spiel von Baindt begann schwungvoll. In der 15. Minute Freistoß von Max Schwarz in Höhe Mittellinie wird scharf auf die linke Seite neben das Tor gebracht. Da der Rasen stumpf war, konnte Flo Lotthammer den Ball noch über den Torwart spielen und Jannis Stoll am zweiten Pfosten einlochen. Der zweite Treffer folgte keine Minute später. Langer Einwurf von Niklas Müller geht durch Freund und Feind, nur der kleine Lotte riecht den Braten und schießt zum 2:0 ein. Damit hatte Baindt nicht gerechnet. Die Chance zum 3:0 war in der Folgezeit noch gegeben. In der 20. Minute gelang Baindt mit einem Sonntagsschuss wie aus dem Nichts der Anschlusstreffer. Die Jungs spielten weiterhin gut mit, wobei es jetzt zu einigen Unkonzentriertheiten kam. In der 34. Minute Eckball von rechts; der Ball kommt auf den zweiten Pfosten, wo Jannis Stoll und Flo Deiss weggestoßen wurden. Dadurch konnte der Gegner zum 2:2 einköpfen. So ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit fanden wir wieder zum Spiel. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware; in der 75. Minute bediente Flo Lotthammer auf links Jonas Metzler und dieser schiebt überlegt zum 2:3 ein. Das Spiel schien dieses Mal zu unseren Gunsten zu laufen, doch die wieder letzte Aktion im Spiel – ein toller Schuss in der 94. Minute zum 3:3 setzte den Jungs mächtig zu.

Trainer Heiko Hollmann: „ Die Mannschaft hat sehr gut gegen gehalten, war präsent, hat das umgesetzt, was gefordert war. Ein Punkt beim Spitzenreiter mitzunehmen hätte ich vor dem Spiel sofort unterschrieben. Aber wie es zum Endstand kam, war ärgerlich. Drei Tore zu erzielen, wo der Gegner in der Runde bisher sechs Gegentore bekommen hatte, zeigt doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich kann nur sagen, dass ich sehr stolz auf die Jungs bin.“